Vita

Foto: Tom Benz

Nach ihrem fulminanten Debut als Mimi in Puccinis La Bohème an der Covent Garden Opera London im Juni 2021, wird Anna Princeva im Herbst 2022 wieder als Mimi und 2023 als Nedda in Leoncavallos I pagliacci an dieses Haus zurückkehren.

Davor wird sie an der Oper Bonn Yan Gui-Fe in Clemens von Franckensteins Oper Li Tai Pe sowie Contessa in Mozarts Le nozze die Figaro singen.

An die Staatsoper Hamburg, an der sie im September 2021 als Alice Ford in Verdis Falstaff debutierte, ist sie 2024 als Nedda eingeladen und im selben Jahr wird Anna Princeva ihr Debut an der Staatsoper Berlin als Madama Butterfly geben.

Im Sommer 2020 hatte sie einen Arienabend bei den Bregenzer Festspielen, dirigiert von Enrique Mazzola und sang anschließend im Herbst Donna Anna im Don Giovanni an der Oper Graz.

2019/20 gab die Sängerin ihr Debut an der Opera di Roma als Hélène in Vêpres siciliennes, sang an der Deutsche Oper am Rhein Freia (Rheingold), Violetta (La traviata)und Rosalinde (Die Fledermaus), diese sowie Nedda dann auch an der Oper Bonn.

2017 gab Anna Princeva ihr Debut an der Sydney Opera als Nedda in einer Neuproduktion von I pagliacci.

2018/19 standen auch Contessa und Nedda an der Deutschen Oper am Rhein sowie Musetta in Sydney in Anna Princevas Terminkalender.

Anna Princeva studierte Klavier, Gesang und Dirigieren am Konservatorium ihrer Heimatstadt St. Petersburg, bevor sie nach Italien zog, um dort ihr Gesangsstudium fortzuführen, unter anderem bei Francisco Araiza, Lela Cuberli und Grace Bumbry. Bei den Festspielen in Erl begann die junge Sängerin dann mit Partien wie Leonora (Il trovatore), Mathilde (Guglielmo Tell), Donna Anna (Don Giovanni) und Fiordiligi (Cosi fan tutte). Mit dieser Rolle gastierte sie auch an der Oper Basel in der Regie von Calixto Bieito.

An der Oper Bonn singt Anna Princeva seit 2014 die großen Rollen ihres Faches, wie Contessa im Figaro, Verdis Giovanna d ́Arco, Hélène in dessen Jerusalem, Lucretia in dessen Due Foscari, Hélène in dessen Vêpres siciliennes und Elisabetta in dessen Don Carlo, Elsa im Lohengrin sowie Teresa in Berlioz ́ Benvenuto Cellini. Diese sang sie auch 2016 am Staatstheater in Nürnberg.

Im Sommer 2016 gastierte die Sängerin bei den Festspielen Heidenheim als Leonora in Verdis Oberto unter der musikalischen Leitung von Marcus Bosch.

2016/17 gab es neben ihren Aufgaben an der Oper Bonn noch eine Neuproduktion von Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an der Deutschen Oper am Rhein sowie die Violetta in Peter Konwitschnys Traviata Inszenierung an der Oper Graz. Diese Rolle in dieser Produktion sang sie dann auch am Staatstheater Nürnberg.

 

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